Von Monika Schweizer
Am Morgen des Ausflugtages Mitte September trafen sich sieben Turnerinnen um 9.30 Uhr im Starbuckscafé an der Schifflände. Die Stimmung war von Beginn weg heiter und erwartungsvoll. Das sonnige Wetter versprach einen perfekten Tag für unsere gemeinsame Unternehmung.
Um 10.30 Uhr erfolgte die offizielle Besammlung aller Teilnehmerinnen (Fünfzehn an der Zahl) an der Schifflände. Die Gruppe war gut gelaunt und gespannt auf die be-vorstehende Schleusenfahrt. Pünktlich um 10.45 Uhr bestiegen wir das Schiff, das uns auf eine malerische Fahrt nach Rheinfelden mitnehmen sollte.
An zwei Tischen, die ich im Vorfeld reserviert hatte, durften wir Platz nehmen und unsere Getränke aussuchen. Das Apéroantipasti hatte ich schon vorbestellt.
Die Schleusenfahrt war ein besonderes Erlebnis, ich hatte das schon ewig nicht mehr gemacht. Während wir gemächlich den Rhein hinabgleiteten, genossen wir die herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft und das prächtige Wetter. Die Sonne schien warm vom blauen Himmel, was die Fahrt umso angenehmer machte.
Zur späteren Mittagszeit (13.30) kehrten wir im Restaurant Schützen ein, das leider nicht direkt am Rhein gelegen ist, aber über eine schöne Gartenterrasse verfügte. Leider konnten wir diese nicht nutzen, fand zu unserer Ueberraschung eine Trauung im Garten statt und wir hatten wie so Paparazzi, die besten Plätze direkt am Fenster. Die festliche Atmosphäre und die liebevoll gedeckten Tische gaben unserem Mittagessen eine besondere Note. Nach dem Essen nutzten wir die Gelegenheit, bei strahlendem Himmel, Rheinfelden zu erkunden. In kleinen Gruppen bummelten wir durch die charmanten Gassen der Stadt, wo zur gleichen Zeit der Flohmarkt stattfand. Wir genossen die Sonne und die zahlreichen Möglichkeiten bei einem weiteren Apéro die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Um 17.15 Uhr sollte uns eigentlich der Zug zurück nach Basel bringen, was dann ein Bus übernahm, da der Bahnhof Kaiseraugst umgebaut wird und somit kein Zug nach Basel fährt. Mit 100 Sachen über die Autobahn, nicht alle Passagiere konnten sitzen und angeschnallt war auch keiner. Was man in Notsituationen auf einmal alles darf, war schon spektakulär.
Wieder in Basel angekommen liessen wir den gelungenen Ausflug auf der Terrasse des Hotel Viktoria ausklingen, wo bereits Rosmarie Strässle und Irmi Kunz auf uns warteten. Sie konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht am Ausflug teilnehmen, danke, dass Ihr uns empfangen habt.
Es war ein gelungener Handdäschliussfluug, schön gechillt (das ist Neudeutsch) und nicht zu stressig, so dass man wirklich miteinander über Gott und die Welt reden konnte und man auch wieder einmal erfahren hat wie es den Turnkolleginnen so geht. Im Turnen ist dies sowieso nicht möglich und nach dem Turnen kommt dies auch immer zu kurz, da nicht immer alle mit an den Stammtisch kommen.
Ich hoffe, Ihr hattet alle Spass und es hat Euch so gut gefallen wie mir.


